Lücken in Fahrtkostenerstattung für Schüler*innen schließen!



Das Land Hessen erstattet Schüler*innen die Kosten für das sogenannte „Schülerticket Hessen“ oder kurz „Hessenticket“ – jedoch nur bis zum Ende der Mittelstufe und auch nur wenn die Schüler*innen mehr als drei

Kilometer von ihrer Schule entfernt wohnen. Dabei blieben viele junge Menschen auf ihren Fahrtkosten für den Öffentlichen Nahverkehr sitzen, kritisiert der StadtschülerInnenrat gemeinsam mit dem Bahnbabo.

„Wenn man nicht mehr als drei Kilometer von seiner Schule entfernt wohnt, schon in die Oberstufe oder auf eine Berufsschule geht, bleibt man auf seinen Fahrtkosten für die Öffentlichen Verkehrsmittel sitzen. Die Stadt

könnte ergänzend die Fahrtkosten erstatten, die das Land Hessen nicht übernimmt. Genau das war ein zentrales Wahlversprechen der Grünen und der SPD zur Kommunalwahl. Es steht so aber auch im Koalitionsvertrag der Römerkoalition.“, erklärt Stadtschulsprecher Hannes Kaulfersch.


Dieses Versprechen müsse jetzt eingelöst werden. Dazu sollten entsprechende Mittel in der Haushaltsaufstellung für das Jahr 2022 eingeplant werden, fordert Kaulfersch.


Peter Wirth alias „Bahnbabo“ unterstützt die Forderung des StadtschülerInnenrates: „Die Jugend ist unsere Zukunft! Also ist jede Investition in diese Jugend auch eine Investition in unsere Zukunft.

Die Stadt sollte die Finanzierungslücke bei der Fahrtkostenerstattung schließen. Als Gesellschaft sollten wir dabei nicht knausern. Stabile Mobilität ist für die jungen Leute enorm wichtig und muss unabhängig vom

Geldbeutel der Eltern sein.“, erklärt Wirth.